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Printerumfrage11: Wo IT-Abteilungen bei der Druckinfrastruktur sparen
Egal ob Wirtschaftskrise oder Boom-Zeit. Die IT-Abteilungen sehen sich immer mehr dem Druck ausgesetzt, ihre Infrastruktur möglichst kosteneffizient zu planen und zu betreiben. Denn vor allem das Management will, dass Mitarbeiter hochproduktiv und effizient arbeiten – und hat deswegen hohe Ansprüche an die IT-Infrastruktur. Da sich aber Effizienz nur schwer messen lässt, beschränkt sich die Erfolgsmessung einer IT häufig an direkten Kostenersparnissen. Auch die Druckinfrastruktur, wenn auch bei weitem nicht so häufig wie beispielsweise die PC-Client-Infrastruktur, gerät dabei in den Fokus der Sparbemühungen. Die Vorgaben des Top-Managements spiegeln sich auch in den Umfrageergebnissen der Printerumfrage11 wider. Nicht die Steigerung der Mitarbeitereffizienz steht bei den IT-Managern im Vordergrund, sondern Kostensenkung und einfache Administrierbarkeit.
Weniger ist mehr?
Gespart werden soll vor allem durch eine Maßnahme: Zentralisierung und Homogenisierung der Druckgerätelandschaft im Unternehmen. Sprich: Man „nimmt“ den Anwendern Ihre Druckgeräte „weg“ und legt das Druckvolumen von vielen kleinen Maschinen auf eine zentrale leistungsfähigere Maschine. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Printerumfrage11: Die am häufigsten genannte Maßnahme bei der Umsetzung einer neuen Druckgeräte-Strategie war „Druckermodelle durch ein einheitliches Druckgerätemodell“ zu ersetzen, die zweite Maßnahme war „die Arbeitsplatzgeräte durch zentrale Etagengeräte zu ersetzen“.
Der Drucker wird, folgt die Umsetzung primär den Bedürfnissen der IT, zum Streitfall zwischen Anwendern und IT-Beauftragten.
Durch die Reduktion der Anzahl der Geräte werden Kostenersparnisse erwartet: Je weniger Geräte beschafft werden, desto geringer die Anschaffungs- und Betriebskosten, so die Annahme. Aber auch indirekte Ersparnisse werden dadurch erwartet – beispielsweise durch einfachere Administration, die der IT-Abteilung Arbeitszeit spart. Diese Maßnahmen stehen aber, wie oben schon geschildert, teilweise im direkten Gegensatz zum Wunsch der Anwender, möglichst geringe Laufwege durch ein arbeitsplatznahes Gerät zu haben. Die Folgen sind absehbar. Der Drucker wird, folgt die Umsetzung primär den Bedürfnissen der IT, zum Streitfall zwischen Anwendern und IT-Beauftragten. Denn Mitarbeiter betrachten das Druckgerät als persönliches Arbeitsmittel zur besseren Produktivität, der IT-Administrator betrachtet das Gerät primär als Kostenfaktor.

