sidebar

Aktuelles

Die Printerumfrage 12 startet - besuchen Sie die Umfrage unter www.druckerumfrage.de um daran teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es wieder eines von 50 Brother-Multifunktionsgeräten.

Studien downloaden

Studie Download

Erstellen Sie einen Account und laden Sie kostenlos die zusammengefassten Studien herunter. Enthält die Executive Summary und detallierte Grafiken der Studien!

Hier anmelden

Welche Funktionen genutzt werden

Die beliebteste Funktion eines Druckgerätes ist, wie nicht anders zu erwarten, die Funktion „Drucken“. An zweiter Stelle kommt das Kopieren, an dritter das Scannen. Die Studie zeigt jedoch, dass Anwender auch multifunktionale Fähigkeiten wie das Scannen mit automatischer Weiterverarbeitung des Scans rege nutzen. Interessanterweise werden Scans meist direkt in ein PDF umgewandelt. „Scan-to-PDF“ ist die beliebteste Scanfunktion an Multifunktionsgerät und Kopierer.

Sehr wenig Beachtung finden hingegen die Direktdruckfunktionen, also das Einlesen und Drucken direkt von Speicherkarte oder USB-Stick, ohne Umweg über den PC. Das gilt auch für die privat genutzten Druckgeräte. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Anwender Fotos und Dokumente vorher am PC begutachten möchten, bevor sie das Material auf Papier ausgeben. Da Direktdruckfunktionen (USB-Port am Druckgerät) zudem ein Sicherheitsrisiko darstellen, sollten Unternehmen auf diese Funktion am besten grundsätzlich verzichten.

Privates im Büro auszudrucken ist normal

Fast jeder Berufstätige druckt auch private Dokumente am Arbeitsplatz: 84 Prozent gaben an, auch Privates in der Arbeit zu drucken. Besonders Kleinunternehmer nutzen Bürodrucker für Nichtgeschäftliches. Doch das gilt auch für die Beschäftigten: Ganze 10 Prozent der befragten Angestellten drucken sogar mehr als 30 Seiten die Woche. Nur 16 Prozent der Berufstätigen verzichten ganz auf den Ausdruck von Privatdokumenten am Arbeitsplatz.
Zwar ist es heute möglich, durch Identifizierung am Druckgerät (Accounting) direkt zu überprüfen, wer welches Dokument gedruckt hat, und somit offen zu legen, wer zu viel privat druckt, doch diese Maßnahmen sind unpopulär und werden vielfach als Eingriff in die Privatsphäre angesehen. Es empfiehlt sich daher, über eine Gruppenbudgetierung dem Phänomen Privatdruck Herr zu werden. Wer ein Arbeitsplatzgerät hat, muss die Verbrauchsmaterialien dann bei seinem Abteilungsleiter budgetieren lassen. Bei Zentralgeräten sollte der Abteilungsleiter ebenfalls das Budget des Druckgerätes verwalten und überprüfen. Durch die Übertragung der Finanzverantwortung auf eine zentrale Person wird in der Regel ohne großen technischen Aufwand eine effektive Kostenkontrolle etabliert – und der Privatdruck eingeschränkt.